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DIE LAST DES WERDENS

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Ihre Nacktheit verbirgt nichts, schützt nichts. Der Riss in ihrem Kopf erzählt von den Spuren ihres Weges. Die Flügel schwer, beinahe zerfallend — zwischen Fallen und Fliegen. Gefangen in dem Ring, der ihr Potenzial begrenzt - jener engen Welt, die wir geschaffen haben.

 

Das Gewicht ihrer Flügel tragend geht sie weiter. Denn sie weiß: Um wieder fliegen zu können, muss sie aus der Begrenzung heraustreten. Sobald sie den Kreis verlässt, wird sie ihre schweren Flügel endlich ausbreiten und sich erheben können.

 

Diese Skulptur erzählt von Rost, Patina, Stärke und Zerbrechlichkeit. Davon, wie Stärke durch Korrosion entsteht. Wie Transformation schmerzt — und gerade darin befreit.

Mixed Media (65 × 60 cm): Patina aus oxidiertem Kupfer und Eisen, versteiftes Textil, Speckstein, Ton und Holz.

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