



Meine Arbeiten entstehen aus einer leisen inneren Bewegung heraus. Sehnsucht und Melancholie verweben sich zu stillen Bildwelten, in denen sich eine kaum greifbare Wahrheit zeigt. Frauenfiguren, Mythen und feine Symbole treten in einen stillen Dialog und verdichten sich zu Bildern, die erinnern – an Verbundenheit, an Tiefe und an das Unsichtbare im Sichtbaren.
Meine Werke erinnern daran, dass wir die Welt stets durch unsere eigenen Augen sehen – und doch Teil eines größeren Ganzen sind. Dass alles, was wir denken, tun oder ausstrahlen, weiterwirkt. Bewusst und unbewusst. Im Kleinen wie im Großen. Positiv und leider oft auch negativ. So sind wir zugleich einzeln und Teil einer Gemeinschaft. Allein und all-ein.

ÜBER MICH
WAS WIR HEUTE TUN, HALLT IN DER EWIGKEIT WIDER.
- Marcus Aurelius -


Meine Bildsprache ist ruhig und bewusst reduziert. Figurative Elemente verbinden sich mit offenen, abstrakten Flächen, in denen Raum für eigene Wahrnehmung bleibt. Ich arbeite überwiegend mit Acryl, ergänzt durch Blattmetalle wie Gold, Silber oder Kupfer. Nicht als Schmuck, sondern als Träger von Bedeutung. Licht, Reflexion und Oberfläche werden so Teil der Erzählung. Ergänzend fließt Ölmalerei in meine Arbeiten ein und erlaubt mir eine besondere Tiefe im Farbauftrag.
Meine Farbwelten bewegen sich vorwiegend in ruhigen, natürlichen Tönen – Beige, Elfenbein, Sand, gebrochene Erdfarben –, die Stille und zugleich Präsenz tragen. Material, Oberfläche und Patina sind dabei nie bloß Mittel zum Zweck. Sie erzählen von Zeit, Wandel und der Schönheit des Unperfekten.
BILDSPRACHE & FARBWELT


Für Menschen mit feiner Wahrnehmung ist Schönheit kein Luxus, sondern Orientierung. Materialien, Linien, Licht und Proportionen wirken dort, wo Sprache an ihre Grenzen stößt. Meine Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld von Körper, Erfahrung und innerer Souveränität. Das Weibliche erscheint darin nicht als Ideal, sondern als Trägerin von Erkenntnis. Die Figuren sind keine Projektionen – sie sind Zeugnisse dessen, was bleibt, wenn äußere Gewissheiten brüchig werden.
Denn in einer Welt, in der Sicherheit nicht dauerhaft ist, entsteht Halt im Inneren. Wir müssen in unseren eigenen Feldern graben. Die Diamanten, die wir suchen, liegen in unserem Inneren.
SYMBOLIK
ALLES, WAS MAN SICH VORSTELLEN KANN, IST REAL.
- Pablo Picasso -


Schon als Kind war meine Aufmerksamkeit nach innen gerichtet. Während andere draußen spielten, entstanden in mir innere Bildräume – aus Beobachtung, Fragen und Stille. Diese Art des Wahrnehmens und Denkens fand später ihren Ausdruck in schulischer Leistung und öffnete einen klar vorgezeichneten Weg. Über viele Jahre führte mich dieser Weg durch internationale berufliche Kontexte, geprägt von Verantwortung, Struktur und Führung. Die Kunst blieb dabei stets mein innerer Gegenpol – ein Raum jenseits von Funktion und Effizienz.
Der bewusste Schritt in meine künstlerische Laufbahn begann in einer Galerie in Bad Homburg, wo ich über mehrere Jahre hinweg malte. Als sich dieser Ort veränderte, öffnete sich auch für mich ein neuer Abschnitt. Eine entscheidende Erfahrung war die Arbeit mit einem Mentor, der mich von äußeren Zuschreibungen löste. Ohne Schema und Erwartung lernte ich dem Ausdruck zu folgen, der mich rief: Gold musste nicht mehr kitschig sein, Engel nicht kindlich, Sanftheit nicht schwach. So entwickelte sich meine heutige Handschrift: ruhig, vielschichtig – und getragen von dem Vertrauen, dass Entwicklung kein Ziel kennt, sondern ein Prozess bleibt.
MEIN WEG


















































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